Es ist faszinierend zu lesen, wie der Theologe Rudolf Otto das Heilige auf einen wesentlichen oder göttlichen Kern reduziert, den er das Numinose nennt. Doch was meint Otto damit? Und ist dieses Numinose dasselbe wie das Einzige?
In der Auseinandersetzung mit dem Nichts, oder dem Einzigen wie ich es nenne, bin ich bisher auf manche Quelle von Philosophen und Mystikern gestossen. Nun ist mir erstmals und zu meiner Überraschung ein Theologe begegnet, der über ein vergleichbares Thema schreibt. Dies ist Rudolf Otto, der 1917 ein Buch publizierte mit dem Titel «Das Heilige».[1] Wobei er nicht bei dem stehen bleibt, was nach allgemeinem Verständnis heilig sein könnte. Otto reduziert das Heilige auf einen wesentlichen oder göttlichen Kern, den er das Numinose nennt. Ich befasse mich in diesem Artikel mit diesem Numinosen, ohne den Anspruch zu haben, dem umfassenden Werk von Rudolf Otto und der enormen Wirkung, die es zu seiner Zeit entfaltete,[2] gerecht zu werden. Dabei entsteht ein Vergleich zwischen dem Numinosen und dem Einzigen. Dies geschieht mit der Absicht, beiden Begriffen näher zu kommen.

Auf das Numinose werde ich im Folgenden eingehen. Zur Einführung in «Das Einzige»[3] befindet sich hier eine Leseprobe: Link.
1. Das Numinose
Rudolf Otto gibt in seinem Werk verschiedene Beschreibungen des Numinosen. Die Aufschlussreichsten sind für mich die gedanklichen Schritte vom Heiligen[4] zum Numinosen – und wieder zurück, also vom Numinosen zum Heiligen.
Otto beschreibt das Numinose, indem er das Heilige um zwei Eigenschaften reduziert: «… das Heilige minus seines sittlichen Momentes und … minus seines rationalen Momentes».[5] Damit sagt Otto, dass das Heilige sittlich[6] sei und rational, und dass das Numinose diese beiden Eigenschaften nicht hat. Für Otto scheint es selbstverständlich, dass etwas Heiliges auch eine sittliche Komponente hat. Dass er sich davon löst, um dem Numinosen näher zu kommen, hat mich überrascht. Denn sittliche Fragen sehe ich als ein zentrales Thema der Theologie. Thematisch näher steht mir jedoch Ottos zweite Reduktion, in der er sich auch vom Rationalen löst – mehr dazu im nächsten Kapitel.
Ebenfalls klärend zum Verständnis des Numinosen ist, wenn Otto den umgekehrten Weg geht, also vom Numinosen zum Heiligen. Er bezieht sich dabei auf eine Erzählung im Alten Testament, und zwar auf die Begegnung von Mose mit einem Engel und mit Gott bei einem brennenden Dornbusch, den das Feuer nicht verzehrt.[7] Otto nennt dies eine «echt numinose Erzählung»,[8] also eine Erzählung, die noch nicht durch Sittliches und Rationales belastet oder sogar verschüttet ist. In dieser Erzählung ist weder das zweifelhafte sittliche Leben von Mose ein Thema, noch dass der Auftrag, den Mose von Gott erhält, ihm irrational vorgekommen sein muss. Doch Mose bleibt nicht bei dieser numinosen Urerfahrung stehen. Sie wird bald durch das Sittliche und das Rationale überlagert. Otto beschreibt dies so: «Mit der ehrwürdigen Religion Mose’s beginnt dann in immer steigendem Masse der Vorgang der Versittlichung und allgemeinen Rationalisierung des Numinosen».[9] Wenn wir also dem Numinosen das Sittliche und das Rationale hinzufügen, sind wir wieder beim Heiligen.
Kommentatoren zu Ottos Werk «Das Heilige» befassen sich oft zuerst mit zwei Begriffen, um die numinose Erfahrung in Worte zu fassen. Dies sind einerseits das göttliche Erschauern (Mysterium tremendum) und das Anziehende und Faszinierende (Mysterium fascinosum). Ich wähle einen anderen Einstieg, ausgehend vom Untertitel des Buches «Das Heilige»: «Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen».
2. Das Rationale und die Grenzen der Sprache
2.1 Die Auseinandersetzung mit dem Rationalen und dem Irrationalen
Eine Gemeinsamkeit zwischen dem Numinosen und dem Einzigen ist die Auseinandersetzung mit dem Irrationalen.[10] Otto verweist mit seinem Untertitel, in welchem beide Begriffe vorkommen, also rational und irrational, auf die Spannungen der Zeit,[11] in der «Das Heilige» entstand. Die Rationalisten hatten viel Rückenwind durch Aufklärung, Empirie und Positivismus. Gleichzeitig entfaltete das Irrationale immer grössere Bedeutung als Nachklang von Schopenhauer, durch die Entwicklung der Psychoanalyse und der Auseinandersetzung mit dem Unbewussten. Obwohl sich Otto nicht zu diesen Auseinandersetzungen äussert, versucht er doch beiden Seiten, also dem Rationalen und dem Irrationalen, eine Stimme zu geben. Dies zeigt sich schon darin, dass er eine sehr rationale Sprache benutzt, um über das irrationale Numinose zu schreiben. Für Otto hat die Gottheit eine rationale und eine irrationale Seite.[12] Er sucht den Ausgleich zwischen beiden Seiten, indem sie sich gegenseitig bedingen und in «vollkommener Harmonie»[13] zueinanderstehen. Diese Harmonie entsteht durch zwei sich ergänzende Sichtweisen. Otto schreibt wiederholt, dass das Numinose irrational sei und bezeichnet andererseits das Christentum als eine «rationale Religion».[14]
2.2 Wie rational ist das Rationale?
Ob eine Religion rational oder irrational ist, hängt von der Perspektive ab. Innerhalb des Kontextes einer einzelnen Religion besteht zu grossen Teilen ein klares Verständnis darüber, welche Aspekte rational sind und welche irrational sind und somit dem Glauben oder der subjektiven Erfahrung vorbehalten sind. Doch bei einer Perspektive von aussen auf eine Religion verschiebt sich die Grenze zwischen rational und irrational und wird anders beurteilt. Auch bei Otto gibt es keine klare Grenze zwischen Rationalem und Irrationalem, sondern nur Umschreibungen.[15] Doch betreffend dem Numinosen ist Otto eindeutig. Es ist für ihn nicht rational. Und er meint dazu: «Es gilt das Irrationale nicht zu rationalisieren, was unmöglich ist».[16] Denn etwas Irrationales lässt sich nicht durch Logik oder Belege stützen.
Das Numinose und auch das Einzige sind nicht beweisbar und somit irrational. In Anlehnung an Hannah Arendt sind für mich sowohl das Numinose als auch das Einzige Beispiele für Geländer.[17] Geländer sind Aussagen, die einen gedanklichen Orientierungspunkt darstellen, der aber weder bewiesen noch widerlegt werden kann, zum Beispiel ‘es gibt eine Wahrheit’, ‘der Mensch ist gut’, oder ‘es gibt einen Gott’. Wir finden solche Geländer bei Fragen nach dem ‘Warum’, wie sie Kinder gerne stellen, die nicht beantwortet werden können. Viele Themen, ausser vielleicht die Mathematik, haben als Grundlage nichtbeweisbare Geländer, obwohl diese auf den ersten Blick oft nicht sichtbar sind. Auch dem Rationalen haftet oft etwas Irrationales an. Wobei wir durchaus dazu fähig sind, rational über das Irrationale nachzudenken oder ihm nachzufühlen.
2.3 Die Grenzen der Sprache
Im Umgang mit der Sprache gibt es zwischen Rudolf Otto und mir eine Gemeinsamkeit. So wie ich den Begriff das Einzige wählte, um über das Nichts aus mystischer Sicht zu schreiben, so hat Otto das Wort das Numinose[18] gewählt und dieses auch mit einer eigenen Bedeutung gefüllt, um damit etwas zu beschreiben, wofür es eigentlich keine Sprache gibt. Beide Begriffe, das Numinose und das Einzige sind eine Hilfe, um sich dem anzunähern, was nur schwer mit Worten ausgedrückt werden kann.[19] Otto meint dazu « … ist eben in rationalen Begriffen nicht fassbar, ist ‘unsagbar’»,[20] und «Die Zunge lallt nur davon.»[21] Dazu eine Entsprechung aus «Das Einzige»: «Wenn alle Inhalte von der Sprache abfallen, gibt es keine letzten Worte mehr und es bleibt nur noch Schweigen.»[22]
3. Unterschiede zwischen dem Numinosen und dem Einzigen
Es gibt zwei markante Unterschiede zwischen dem Numinosen und dem Einzigen. Das Numinose ist ein Objekt und es gibt von diesem Objekt eine gefühlte subjektive Erfahrung, wie wir das bereits am Beispiel von Mose beim brennenden Dornbusch gesehen haben. Im Unterschied dazu ist das Einzige weder Objekt noch erfahrbar.
3.1 Subjekt-Objekt-Dualismus
Wenn Rudolf Otto das Heilige auf das Numinose reduziert, indem er das Sittliche und das Rationale entfernt, bleibt fast nichts übrig und es scheint auf den ersten Blick mit dem Einzigen vergleichbar zu sein. Doch das Numinose ist immer noch etwas, es ist nicht nichts. Es ist ein erfahrbares Objekt. Otto schreibt explizit und wiederholt über das «numinose Objekt».[23] Im Vergleich dazu ist das Einzige kein Objekt, es ist nichts. Dieses Nichts wird nur durch die Begrenzung der Sprache wie ein Objekt beschrieben.[24] Otto hält also trotz seinem Reduktionismus auf das Numinose am Subjekt-Objekt-Dualismus fest. Zwischen diesem Subjekt und dem Objekt besteht für ihn eine intensive gefühlsbestimmte Beziehung.
3.2 Numinose Gefühle
Aus «Das Einzige»: «Im Sehen des Einzigen sehen wir, dass es keinen Sehenden gibt, der etwas sehen könnte.»[25] In der Auseinandersetzung mit dem Einzigen gibt es keine Beziehung und somit auch keine Gefühle, die diese Beziehung beschreiben. Dies steht in einem grossen Kontrast dazu, wie Rudolf Otto Beziehung und Gefühle gegenüber dem Numinosen beschreibt. Wesentliche Teile des Werkes «Das Heilige» widmen sich einem grossen Facettenreichtum von subjektiv erlebten numinosen Gefühlen. Er beginnt seine Beschreibungen mit einem Begriff von seinem Berufskollegen Friedrich Schleiermacher, nämlich das «Gefühl der ‘Abhängigkeit’».[26] Darauf basierend spricht Otto mit eigenen Worten von einem ‘Kreaturgefühl’: «Das ‘Kreaturgefühl’ … welches selber zweifellos zuerst und unmittelbar auf ein Objekt ausser mir geht. Das aber ist eben das numinose Objekt.»[27] Und weiter: «Und zwar suchen wir hier … eben jene primäre objektbezogene Gefühlsbestimmtheit selbst».[28] Ausgehend von dieser Subjekt-Objekt-Beziehung beschreibt Otto sehr differenziert verschiedene Gefühle gegenüber dem numinosen Objekt. Die bereits erwähnten ‘Mysterium tremendum’ und ‘Mysterium fascinosum’ sind nur zwei von vielen beschriebenen numinosen Gefühlen. Wobei zu ergänzen ist, dass das Numinose kein physisches Objekt ist, sondern die Ursache für numinose Gefühle, wie sie sich in unterschiedlichen Kulturen und Religionen zeigen. Ich möchte hier aus dutzenden von möglichen Zitaten nur eines herausgreifen: «… dem Gefühle des Numinosen. Es ist wie jenes ein aus keinem anderen Gefühl ableitbares, aus keinem anderen ‘entwickelbares’ sondern ein qualitativ eigenartiges originales Gefühl, ein Urgefühl.»[29] Es ist wohl dieses Urgefühl, das für Otto die Grundlage ist für seine mystischen Sichtweisen.
4. Mystische Sichtweisen
Ich weiss nicht, ob Rudolf Otto sich selbst als Mystiker sah. Er ist als Theologe tief verwurzelt in der christlichen Religion. Dies beschreibt er erst im letzten Kapitel[30] ohne Umschweife. Obwohl ich diese Wurzeln nicht teile, verdienen sie doch meinen Respekt. Otto schreibt basierend auf einer eigenen subjektiven Erfahrung und nicht darauf, dass er Bücher gelesen hat. Otto hat wohl deshalb eine Tiefe in seiner Sprache, die mit den Zitaten in diesem Artikel nur angedeutet ist. Wenn wir nun Ottos Aussagen zur Mystik herausschälen, entsteht eine Nähe zu dem, was ich das Einzige nenne. Nebst den bereits erwähnten Aussagen zum ‘Kreaturgefühl’ schreibt Otto ausserdem: «Ich … nenne es Kreaturgefühl – das Gefühl der Kreatur die in ihrem eigenen Nichts versinkt …».[31] Versunken im Nichts gäbe es kein Subjekt und kein Objekt und somit auch kein Tun. «Das Einzige» beschreibt es so: «Und wenn du die Unendlichkeit dieses Nichts siehst, diese Leere, … endet die Reise so, wie sie angefangen hat, nämlich ohne etwas zu tun.»[32]
Otto nennt das Numinose auch das «Ganz andere».[33] Obwohl er sich bemüht, das Numinose zu beschreiben, greift er oft auf dieses «Ganz andere» zurück, um auf die Grenzen seines eigenen sprachlichen Ausdrucks hinzuweisen: «Als das ‘ganz andere’ entzieht es sich aller Sagbarkeit.»[34] Und weiter schreibt Otto über die Mystik: «Sie nennt es schliesslich ‘das Nichts’ selbst. Sie meint mit dem Nichts nicht nur das was durch nichts besagbar ist sondern das schlechthin und wesentlich Andere und Gegensätzliche zu allem was ist und gedacht werden kann.»[35] Auch für Otto ist also das Nichts ausserhalb des Seins und ausserhalb von dem, was gedacht werden kann. Ich zitiere dazu gerne die französische Mystikerin, Marguerite Porete. Denn sie geht noch einen Schritt weiter: «Das Beste, was ich Euch sagen kann, ist, dass Ihr, wenn Ihr in vollkommener Weise Eure Nichtigkeit erkennt, nichts tun werdet, und dieses Nichts wird Euch alles geben.»[36]
5. Epilog
Wegen der Beschränkung in diesem Artikel auf den Vergleich zwischen dem Numinosen und dem Einzigen bleiben mehrere umfassende Themen aus «Das Heilige» unkommentiert. Speziell erwähnenswert wären Ottos religiöse und religionsübergreifende Entwicklungsstufen,[37] die ihn als Religionswissenschaftler berühmt machten. Als Theologe hat er sich mit heiligen Erscheinungen[38] und insbesondere mit dem Buch Hiob[39] aus dem Alten Testament auseinandergesetzt. Ausserdem tragen Ottos Vergleiche zwischen dem numinosen Gefühl und der Erfahrung von Musik[40] wesentlich zum Verständnis bei. Auch andere thematische Rosinen bleiben hier unerwähnt.[41]
Ich möchte mit einem abschliessenden Vergleich eine Brücke schlagen zwischen dem Numinosen und dem Einzigen. Das Numinose ist ‘fast nichts’. Im Vergleich dazu ist im Einzigen dieses ‘fast nichts’ auf nichts reduziert. Und zweitens, das Numinose ist gefühlsmässig erlebbar, eine Gefühlsebene die das Einzige nicht kennt. Wenn ich nun versuche, das Einzige mit sinnlichen Eindrücken zu umschreiben, komme ich Otto an diesem Punkt doch noch näher. Es sind dies die Eindrücke von Weite, Stille und Leichtigkeit: «Und vor uns breitet sich unendliche Weite und Stille aus und wir sehen, wie alles nur scheinbar geschieht. Dies gibt einer Leichtigkeit Raum, die uns auch über das Einzige herzhaft lachen lässt.»[42]
[1] Rudolf Otto. Das Heilige. München: Verlag C.H. Beck, 2022. Alle nachfolgenden Zitate sind original, also ohne Anpassungen an die aktuelle Rechtschreibung.
[2] Diese Wirkung geht über die Theologie hinaus. Zum Beispiel benötigt Carl Gustav Jung den Begriff des Numinosen um die Archetypen zu erklären.
[3] Hermann Kölbener. Das Einzige – Reflexionen über die Unendlichkeit von nichts. Nordhausen: Verlag Traugott Bautz GmbH, 2025.
[4] Otto liefert keine Definition des Heiligen, sondern begnügt sich mit Umschreibungen, die in den Text eingestreut sind. Zum Beispiel bezeichnet er das Heilige als «vollendet gut», S. 5.
[5] Otto S. 6, und auch S. 134.
[6] Für «sittlich» würde heute eher der Begriff «moralisch» verwendet.
[7] Exodus 3,1ff.
[8] Otto S. 95.
[9] Otto S. 95.
[10] Ich benutze hier das Wort «irrational» in Anlehnung an Otto, obwohl es negativ konnotiert ist.
[11] Diese Spannung zieht sich bis in das aktuelle Zeitgeschehen und gehört in irgendeiner Form untrennbar zum Menschsein.
[12] Otto S. 121: «… die irrationale Seite in der Gottheit ist von der rationalen keineswegs so unterschieden als ob diese ihr weniger wesentlich zukäme als jene!»
[13] Otto S. 170, und auch S. 61: «Die innige Durchdringung der rationalen Momente des religiösen Gefühles mit dem Einschlage des Irrationalen».
[14] Otto S. 113.
[15] Otto S. 61, 170.
[16] Otto S. 77.
[17] Kölbener S. 33ff.
[18] Numen wird übersetzt mit göttlicher Wink und Wille und göttliches Wirken: https://www.navigium.de/latein-woerterbuch/Numen?wb=gross&nr=6
[19] https://de.wikipedia.org/wiki/Unsagbarkeitstopos
[20] Otto S. 10.
[21] Otto S. 45.
[22] Kölbener S. 9.
[23] Otto S. 11, 34, 68.
[24] Kölbener S. 35ff.
[25] Kölbener S. 19.
[26] Otto S. 9.
[27] Otto S. 11.
[28] Otto S. 13.
[29] Otto S. 59f.
[30] Otto S. 202ff.
[31] Otto S. 10.
[32] Kölbener S. 5.
[33] Otto S. 34ff, 49, 76, 84, 90, 102, 145, 170.
[34] Otto S. 76.
[35] Otto S. 34f.
[36] Kölbener S. 65 – zitiert aus: Marguerite Porete. Der Spiegel der einfachen Seelen – Mystik der Freiheit. Wiesbaden: Marixverlag, 2011, S. 75.
[37] Otto S. 81ff, 134ff, 143ff, 165ff.
[38] Otto S. 172ff.
[39] Otto S. 97ff, 124, 199 und eine grosse Anzahl von Querbezügen.
[40] Otto S. 63ff, 90f, 163, 188.
[41] Zum Beispiel hat Otto eine zentrale Frage der ‘Philosophie des Geistes’ vorweggenommen. Er schreibt auf Seite 139: «… in das Gemütsleben eines Pithekanthropos (Ur-Mensch auf Java) sich zu versenken ist ein hoffnungsloses Geschäft.» Es dauerte nach Otto noch 57 Jahre bis Thomas Nagel eine ähnliche Aussage machte, die sehr berühmt wurde: «Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?»
[42] Kölbener S. 83.

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